Leipzig. Beim umstrittenen Bundesliga Aufsteiger RB Leipzig geht es derzeit heiß her. Wie der Verein mittlerweile von offizieller Seite bestätigt hat, ist ein Spieler aus dem Lizenzspieler Kader gestrichen worden, weil er über mehrere Monate nur Wasser statt des „Hausgetränks“ Red Bull getrunken habe. Für den neuen Coach Ralph Hasenhüttl stellt das Verhalten des Spielers einen absoluten Affront gegenüber dem Klub dar: „Wir trinken ausschließlich Red Bull. Die Getränkeauswahl ist im Leistungssport enorm wichtig und mit Red Bull bekommen wir die Energie geliefert, die wir brauchen. Wasser kommt bei uns nicht mehr auf den Tisch. Basta.“ Der Spieler sei wohl laut Sportdirektor Ralf Rangnick bei den jüngsten Laktattests aufgefallen: „Seine Werte waren deutlich zu hoch. Das kann er nur mit verbotenen Substanzen geschafft haben. Die Getränkeversorgung mit Red Bull ist der wichtigste Grundsatz unseres Vereins. Wir haben uns alle gemeinsam darauf festgelegt und der Spieler hat sich mit seinem übermäßigen Wasserkonsum gegen den gesamten Klub gestellt und sich damit selbst ins Abseits manövriert. Das ist unverzeihlich.“

Für schlechte Stimmung sorgte zudem  kürzlich ein Zwischenfall mit einem Jugendspieler aus dem Nachwuchs Leistungszentrum. Dieser soll sich auf einer Party mehrere Wodka Energy genehmigt haben, die allerdings nachweislich kein Original Red Bull beinhalteten. Sportdirektor Ralf Rangnick macht auch hier keinen Hehl daraus, dass der Vorfall unentschuldbar ist: „Uns blieb nichts anderes übrig, als den Jungen nachhause  zu schicken. Er kann gerne den ein oder anderen Wodka Energy trinken. Aber dann bitte mit Red Bull! Das ist unsere Vereinsphilosophie, die ab der U8 rauf und runter gepredigt wird. Wer  die nicht mitgeht hat hier nichts verloren.“

Foto: Thomas Rodenbücher; Link: http://bit.ly/2b6a5t7

 

 

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