Münsterland. Nach dem erneut desaströsen Auftritt des SV Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag, haben die Verantwortlichen der Bremer um Frank Baumann die Reißleine gezogen. Eine längere Stauphase auf der A1 nutzte Baumann, um die Trennung gleich im Bus fix zu machen:“Als sich anbahnte, dass wir länger im Stau stehen wollte ich keine Zeit verschwenden und führte ein 5-minütiges Gespräch mit Viktor Skripnik und dem Trainer Team. Nachdem ich den Beteiligten die Entscheidung bekannt gegeben habe wies ich unseren Busfahrer an, mal eben an einer Raststätte rauszufahren und Viktor und sein Team direkt rauszuschmeißen.“ Der Manager begründet seine Entscheidung mit Kostengründen:“Wir müssen sparen. Jedes unnötige Kilo an Bord hätte unsere Benzinkosten weiter erhöht. Ich hatte kurz überlegt Viktor und seine Jungs auf dem Seitenstreifen rauszulassen, aber ich denke die saubere Trennung an der Raststätte waren wir Viktor nach den 2 Jahren schuldig.“ Von einem Bremer Spieler hat Ballgeflüster.de außerdem erfahren, dass die Mannschaft nach dem Spiel im Bus ein lautes „Skripnik raus, Skripnik raus!“ angestimmt hat, was den Druck auf Baumann noch im Bus eine Entscheidung zu fällen weiter erhöht habe.

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Warten auf den FlixBus: Skripnik und sein Trainer Team müssen sich in Geduld üben

Skripnik und sein Team warten derzeit an der Raststätte noch auf den nächsten FlixBus in Richtung Bremen, der allerdings eine 5-Stündige Verspätung hat.

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