Hamburg. Nach dem gestrigen Rauswurf von Bruno Labbadia beim HSV, ist die vakante Cheftrainer Position beim Bundesliga Dino bereits nachbesetzt. Der immer wieder von den Medien gehandelte Ex Hoffenheim Trainer Markus Gisdol hat den Zuschlag auf den Cheftrainer Posten überraschenderweise doch nicht erhalten. Stattdessen hat man sich in Hamburg für eine interne Lösung entschieden. Demnach soll der 79-jährige Milliardär und bisherige Mäzen des Klubs Klaus Michael Kühne nun höchst persönlich der neue starke Mann an der Seitenlinie werden.

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Frisches Blut an der Seitenlinie: Der neue HSV-Trainer Klaus-Michael Kühne

HSV-Sportchef Dietmar Beiersdorfer äußert sich wie folgt: „Uns war es wichtig jemanden zu präsentieren der den Klub und seine Strukturen kennt und bereits erste Erfahrung im Fußball gesammelt hat. Klaus Michael Kühne erfüllt dieses Anforderungsprofil perfekt.“ Derzeit besucht Kühne die Sporthochschule in Köln um seine Trainer Lizenz zu erhalten. Der DFB Ausbilder Frank Wormuth bescheinigt Kühne bereits erste Fortschritte: „Bevor er hier war, wusste er nicht mal was Abseits ist. Er fragte uns immer wieder wieso die Stürmer nicht einfach vorne stehen bleiben und auf die Bälle warten. Mittlerweile sind ihm die Regeln soweit klar. Darauf können wir jetzt im nächsten Schritt aufbauen, wenn wir ihm erste Spielzüge vermitteln wollen.“ Beim HSV ist man trotz der fachlichen Schwächen davon überzeugt mit Kühne in ruhigeres Fahrwasser zu gelangen: „Wer es schafft, Millionen von Containern von A nach B zu bringen, kann auch eine Mannschaft dazu bringen sich ein paar Meter nach vorne und hinten zu bewegen. Außerdem kennt Herr Kühne den Kader bestens, da er die Spieler sowieso schon alle selbst ausgesucht hat. Wir und vor allem er selbst sind von dieser Lösung absolut überzeugt.“

Der neue Coach Kühne will noch einmal punktuelle Veränderungen am Kader vornehmen:“Nachdem ich mir in Köln das nötige Fachwissen angeeignet habe musste ich feststellen, dass unser Kader gelinde gesagt ein Haufen Scheiße ist. Ich arbeite derzeit mit der FIFA daran die Transferstatuten aufzuweichen und noch während der Saison die Mannschaft komplett auszutauschen.“ Ein erster Container mit neuen Spielern ist wohl bereits  aus Fernost nach Hamburg unterwegs.

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