Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 ist nach den 5 Auftaktpleiten in Folge und dem Fall auf Platz 18 bereits im Krisenmodus. Auch in der Trainerfrage kochen die Gerüchte auf Schalke bereits hoch. Der kürzlich beim HSV entlassene Bruno Labbadia wurde bereits in Gelsenkirchen bei der Agentur für Arbeit gesichtet. Wie der langjährige Hartz-4 Empfänger Dieter Mischlewski berichtet, saß Labbadia am Montagmorgen mit einem Kasten Veltins vor dem Arbeitsamt: „Der saß da einfach rum und hat eine Pulle Veltins nach der anderen weggezogen und irgendwas von wegen „Kühne…dieser Penner…man sieht sich immer zweimal im Leben“  vor sich hin gemurmelt“, so der 24-jährige Langzeitarbeitslose Mischlewski.

Bei Mischlewski und seinem Schalke Fanklub „Königsblaue Hartzis“ hat Labbadia bereits einen Stein im Brett: „Wahnsinn was der an Bier vernichtet. Ich würde von mir behaupten, dass ich ordentlich trinken kann. Mein Montags-Rekord liegt bei 7,9 Promille. Aber Labbadia spielt da nochmal in einer ganz anderen Liga. Der würde unsere leblosen Truppe im wahrsten Sinne des Wortes nochmal Leben einhauchen.“

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Bereitete Labbadia einen feucht fröhlichen Empfang auf Schalke: Vorsitzender der Königsblauen Harzes Dieter Mischlewski

Als am späten Nachmittag dann die Nummer 20483E aufgerufen und der Ex-HSV Coach aus dem Sitz in Richtung des Büros seines zugeordneten Sachbearbeiters Christian Heidel taumelte, wurde er von den 1000 anwesenden Mitgliedern des Fanclubs frenetisch mit einem „Bruno Labbadia oh oh oh oh oh“ ins Büro begleitet. Auch  bei den Verantwortlichen von Schalke schließt man in der jetzigen Situation eine Verpflichtung von Labbadia nicht zu 100 Prozent aus:“ Warum nicht? In unserer Situation kann uns mit Sicherheit auch ein angetrunkener Labbadia helfen. Eine Identifikation mit unserem Namensgeber der Arena ist nie verkehrt. Und wer gut mit Flaschen kann ist bei unserer Mannschaft genau richtig. Allerdings möchte ich in der Trainerfrage erstmal kein Öl ins Feuer gießen. Glück auf!“, so der Schalke-Chef Clemens Tönnies. Für Spannung auf Schalke ist in den nächsten Wochen also definitiv gesorgt.

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