Darmstadt. Die Betreiber von Döner Läden in Darmstadt müssen sich nach der Verpflichtung des arbeitslosen Amateurfußballers Kevin Großkreutz („Ich werde jetzt erstmal ruhiger machen, möchte mit dem Profifußball erstmal nichts mehr zu tun haben.“) warm anziehen.

Da man beim SV Darmstadt alles daran setzt, dass es zu keinem weiteren Großkreutz-Skandal (steht im Duden) kommt, hat man bei der Stadt Darmstadt einen Vorstoß gewagt, um den Döner Verkauf im gesamten Stadtgebiet zu untersagen. Ausnahmen bilden nur sogenannte Döner Stores, die von der Stadt Darmstadt lizensiert werden und Ausweiskontrollen an den Eingängen durchführen müssen. Damit soll gewährleistet werden, dass sowohl Kevin Großkreutz selbst, aber auch keinerlei Jugendspieler des SV Darmstadt in den Besitz eines Döners kommen sollen, da diese ihn an ihren Buddy Großkreutz weitergeben könnten.

Snip20170411_2
Die härteste Tür Deutschlands: An Döner Stores in Darmstadt sollen in Zukunft knallharte Einlasskontrollen stattfinden.

Mustafa Yildirim, Vorsitzender der Gewerkschaft für Dönerfachverkäufer sieht den Plänen des Vereins und der Stadt kritisch entgegen: „Das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wer in dieser Stadt einen Döner haben will, bekommt auch einen. Das ist genauso wie bei Koks, Heroin und Crystal Meth. Die Stadt stärkt damit nur den Schwarzmarkt.“

Beim SV Darmstadt will man das Verbot trotz der Kritik weiter vorantreiben: „Wir haben die Verantwortung unsere Spieler zu schützen. Und Kevin hat nun mal eine Schwäche für Döner Kebap. Während andere ihn gerne essen, will er ihn halt durch die Gegend schleudern. Das müssen wir im Keim ersticken“, so der Präsident des SV Darmstadt 98 Rüdiger Fritsch.

Bei diesem Eingriff wollen es die Lilien allerdings nicht belassen: Um ein Pinkeln von Großkreutz an sämtlichen Ecken der Stadt zu vermeiden, sollen alle 5 Gehmeter im gesamten Stadtgebiet Dixie Klos aufgestellt werden. Diese sollen gleichzeitig das Stadtbild von Darmstadt verschönern und damit für eine „Win-Win Situation“ für Verein und Stadt sorgen.

Advertisements